Funde aus vorgeschichtlicher
Zeit sprechen dafür, dass schon vor mehr als 50.000 Jahren in der Umgebung von Antalya
Menschen gelebt haben. Diese Funde wurden bei Ausgrabungen In der Karain-Höhle gemacht.
Die Höhle liegt etwa 27 km nordwestlich von Antalya in der Nahe von Yagcýköy. Es wurden
Funde gemacht, die aus dem PaIaolithikum, dem Mesolithikum, dem Neolithikum und der
Bronzezeit stammen. Ausserdem kamen bei dortigen Grabungen Zaehne, Aexte, Pfeilspitzen und
sogar Wandmalereien zu Tage, die der Zeit des Neandertalers zuzurechnen sind.

Die ersten Bewohner geschichtlicher Zeit waren die Hethiter, von denen man annimmt, dass
sie um 2500 v. Chr. aus Kleinaisen, dem Iran und Mesopotamien nach Anatolien eingewandert
sind. Zwischen 2500 und 1200 v. Chr. haben sie dann Anatolien zum Zentrum ihres
Machtbereiches werden lassen. In dieser Zeit hat auch die Gegend um Antalya zu ihrem
Herrschaftsbereich gehört.

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Die hethitische Herrschaft wurde von den aus Trakien
(dem auropaischen Teil der heutigen Türkei und dem benachbarten Griechenland und
Bulgarien) kommenden Einwanderern beendet.
In der weiteren Umgebung von Antalya entstanden damals
sogenannte StadtStaaten wie Kilikien, Lykien und Pamphylien.

Die Bevölkerung bestand aus verschiedenen anatolischen Völkern sowie aus den trakischen
Zuwanderern, die man "Phryger" nannte. Das Wort "Pamphylia" stammt aus
dem Griechischen. Es setzt sich aus "Pan" gleich "Viel" oder
"Mehrzahl" und "phyle" gleich "Herkommen" oder
"Ur" zusammen.
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